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Equal Pay Day fällt 2020 auf den
17. März

Schwerpunktthema des EPD 2020:
„Auf Augenhöhe verhandeln – WIR SIND BEREIT“.

Am 17. März 2020 ist Equal Pay Day(EPD). Es ist der Tag, an dem Frauen durchschnittlich genauso viel verdient haben wie Männer bereits zum Jahresende 2019.
Das bedeutet, dass Frauen 77 Tage "umsonst" arbeiten, denn noch immer erhalten sie durchschnittlich einen 21 Prozent niedrigeren Bruttostundenlohn als Männer.

Fair ist, wenn Gleiches gleich bewertet wird - das gilt auch und vor allem für die Entlohnung von Arbeit.
Frauen arbeiten überdurchschnittlich häufig in Berufsfeldern der Sozialen Arbeit, der Haushaltsbezogenen Dienstleistungen, der Gesundheit und Erziehung (sogenannte "SAHGE"-Berufe).
Das Lohnniveau ist in diesen Berufsfeldern deutlich niedriger als in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). In Ausbildungsberufen in diesen Bereichen wird zum Beispiel deutlich mehr verdient als in der Altenpflege.
Was ist uns also die Arbeit von Erzieherinnen, Hauswirtschafterinnen und Pflegerinnen wert? Kann es sich unsere Gesellschaft leisten, dass so wichtige Tätigkeiten oftmals in informellen Beschäftigungsverhältnissen, zu niedrigen Löhnen und unter schlechten Arbeitsbedingungen erbracht werden?

Die kfd unterstützt die Ziele des Equal Pay Day und macht jedes Jahr zu diesem Termin auf die erheblichen Verdienstunterschiede von Männern und Frauen aufmerksam.
Als Mitglied der kfd können Sie sich mit "reinhängen", um endlich gleiche Löhne für gleiche Arbeit zu erreichen.

Die Lohnlücke ist immer noch groß
Die Lohnlücke hat sich in den letzten zehn Jahren nur um wenige Prozentpunkte verringert. Überall in Europa verdienen Frauen weniger als Männer. Dabei steht fest, dass Gleichberechtigung und faire Löhne nicht nur für Frauen Vorteile bringen, sondern auch Männer und die Wirtschaft profitieren. Chancengleichheit stärkt die Zukunftsfähigkeit Deutschlands.

Gesetzentwurf zur Entgelttransparenz
Ein großer Fortschritt ist, dass das Bundeskabinett Anfang Januar 2017 einen Gesetzentwurf für mehr Entgelttransparenz verabschiedet hat. Dafür hat sich die kfd stark gemacht. Sie sieht in dem Entwurf einen Meilenstein in Richtung Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben.

Mit dem Gesetz wird erstmals anerkannt, dass es Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen in Betrieben gibt. Liegt nachweislich eine ungerechtfertigte Lohndifferenz vor, besteht Anspruch auf Nachzahlung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.
Transparenz beim Gehalt zwingt dazu, gerecht nach Leistung zu entlohnen und verhindert, dass unbewusste Vorurteile den Blick auf faires Entgelt verstellen.

Was ist der Equal Pay Day?

Der Equal Pay Daymarkiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeldunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 21 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen zum Jahresanfang umsonst arbeiten müssen.

Entstanden ist der „Tag für gleiche Bezahlung“ in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA), die 1988 die „Red Purse Campaign“ ins Leben riefen, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen.

Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf und startete die Initiative Rote Tasche, aus der heraus die Idee für die bundesweite Einführung des Equal Pay Day entstanden ist. Die roten Taschen stehen für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Bei der deutschen Premiere des Equal Pay Day 2008 nahmen bundesweit 6.000 Frauen und Männer an rund 40 Aktionen und Veranstaltungen in 25 Städten teil.

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